M1 Procar Cup Ergebnisse Fahrerwertung Reglement ...

09.10.2026 - Erster Rennabend M1 Procar Cup 2027 (Abensberg)

Unsere neueste Rennserie nun als Zeitrennen mit Einzelfahrerwertung. Aus dem doch recht engen Qualifying bildeten sich die zwei Startgruppen. Vier Fahrer mit rund um 6,6 Sekunden und vier Fahrer mit rund um 6,7 Sekunden pro Runde. Sebastian mit 6,4 Sekunden und Christian mit 7,4 Sekunden umrahmten das Feld der anderen Fahrer. Damit starteten Sebastian, Uwe, Kai und Harry in den ersten Durchgang. Sebastian konnte sich etwas nach vorn absetzen, verlor jedoch immer wieder ein paar Meter durch verlassen der Spur. Uwe und Kai drehten auf Augenhöhe ihre Runden und Harry hechelte mit sicheren Runden hinterher. Fedor durfte als fünfter Fahrer in die ersten Startgruppe einsteigen, freute sich aber eher nicht so ganz darüber. Mit dem Blick auf das Gesamtergebnis sogar verständlich, denn in der zweiten Startgruppe wäre sein erstes Rennen auf dem neuen Babonenring des RCA spannender verlaufen. Gerry, Horst, Thomas, Elmar und Christian durften in der zweiten Startgruppe gegeneinander antreten. Gerry setzte sich mit soliden Rundenzeiten nach und nach vom Verfolgerfeld nach vorne ab und Horst zeigte seine Routine auf der von ihm geplanten und gebauten Bahn mit ebenfalls besten Rundenzeiten in dieser Startgruppe. Elmar hatte die Vorgabeleistung von Fedor im Visier, konnte sie jedoch auf einen Meter nicht erreichen. Thomas suchte den Rhythmus von schnellen Runden und Christian hatte bei seinem Erstbesuch auf dieser Bahn nicht nur kleinere Problemchen mit dem Streckenverlauf sondern auch größere Probleme mit seinem Regler.

Auch in dieser Rennserie ein sehr schöner Saisonauftakt. Die gestellten 13D-Motoren ließen sich aufgrund der Steckverbinder schnell in die Fahrzeuge bauen und zeigten in der Performance sehr ähnliche Leistungen. Da innerhalb einer Saison keiner mit dem gleichen Motor erneut startet, wird das über die Saison hinweg noch richtig spannend. Übrigens wurde vom Rennleiter definiert, dass die Reifen nur einmalig vor dem ersten Start abgezogen werden dürfen. Das Reglement für die Veranstaltung muss noch final erstellt werden, deckt sich aber größtenteils mit dem durch diese Rennserie abgelösten Scaleautocup.

 


04.01.2026 - Erstes Langstreckenevent M1 Procar Cup 2026 (Rohrbach)

Langstreckenrennen sind im Rahmen unserer Rennserien leider sehr selten, jedoch folgten fünf Teams dem Aufruf zu einem M1 Procar Cup Event zum Jahresstart 2026 in diesem Format. Mit ein paar Trainingsrunden und einem leckeren Weißwurstfrühstück sind wir in diesen Rennsonntag gestartet. Geplant waren drei Renndurchgänge mit je 10 Minuten Rennzeit pro Spur. Die komplette Renndistanz ergab am Ende die Platzierungen. Wir sind mit den gestellten Motoren gefahren, die auch später für die Sprintrennserie im Rahmen der DTM zur Verwendung kommen sollen. Es gab keine gesonderten Reparaturpausen und somit mussten Beschädigungen am Rennfahrzeug behoben werden, während das Rennen für die anderen weiter lief. Das Team slotracing4ever erwischte die erste Reparatur bereits im ersten Durchgang eiskalt als plötzlich eine der beiden vorderen Federungspunkte komplett zerlegt auf der Bahn herumflog. Die Reparatur dauerte etwa 21 Runden und warf das Team auch in der Stimmung weit zurück. GS-Racing hatte mit mittleren Rundenzeiten von 8,7 Sekunden einen guten Speed an den Tag gelegt, jedoch fuhren die Litzenbrenner mit 8,5 Sekunden an allen vorbei, als wenn sie eine komplett andere Rennserie fahren würden. Zwischen Hopfa-Slot, Woodnail und slotracing4ever war es in Bezug auf die Rundenzeiten rund um 8,8 Sekunden mega knapp und die Boliden fuhren oft im direkten Kampf nebeneinander her. Aufgrund der Litzenbrenner-Performance haben wir uns entschlossen, für jeden Renndurchgang neue Motoren auszulosen. Die bereits gefahrenen Motoren wurden dabei nicht wieder verwendet.

Im zweiten Renndurchgang erwischte der Fehlerteufel dann das Team Woodnail und die Reparatur wurde in etwa 32 Runden durchgeführt. Die komplett neu ausgelosten Motoren zeigten jedoch das gleiche Performancebild in Bezug auf die Teams und hatten somit anscheinend keinen Einfluss auf die erreichbaren Rundenzeiten. Das blieb auch im dritten Durchgang mit nochmal neuen Motoren ebenfalls so. Im somit letzten Renndurchgang konnten alle Teams ohne Fahrzeugreparaturen durchfahren. Das Fahrzeug von Hopfa-Slot ist während des gesamten Rennabends mehrmals durch Unfälle von der Bahn geflogen, benötigte jedoch keinerlei Reparaturen. Bei den Litzenbrennern und bei GS-Racing waren es nur Kleinigkeiten (z.B. Schleifer) die zu kurzen Fahrzeugchecks während der Rennen geführt haben.

Zusammenfassende Analyse: Bei langen Renndistanzen gibt es auch größere Abstände zwischen den einzelnen Teams, jedoch waren die 21 Runden zwischen Platz 1 und 2 schon erschreckend. Rechnet man die durch Reparatur verlorenen Runden der betroffenen Teams heraus, wären die Abstände ab Platz 2 zum hinteren Feld dann mit neun, sechs und vier Runden für ein 120 Rennminuten dauerndes Langstreckenrennen schon normal. Das Reglement passt somit grundsätzlich für ausgewogene, spannende Rennen mit diesen wunderschönen BMW M1 Boliden.

Team slotracing4ever führte nach diesem Rennen noch ein paar Testfahrten durch. Zum einen wurden die Motoren des Siegerteams Litzenbrenner in das Einsatzfahrzeug gebaut und die Rundenzeiten verglichen und zum anderen wurde das Federelement von federnd auf klappernd umgebaut. Zusammenfassend führte keine der beiden Maßnahmen zu einer Verbesserung der Rundenzeit des Einsatzfahrzeuges von slotracing4ever. Es blieb immer bei rund um 8,8 Sekunden pro Runde im Gegensatz zu den Litzenbrennern mit 8,5 Sekunden pro Runde. Leider bleiben somit noch Fragen offen. Schaun wir mal bei einem der nächsten Events. Das könnte zum Beispiel das Langstreckenrennen des SRC P3 in Forsten am Samstag, den 28.03.2026 sein. Da werden die Karten neu gemischt. :-)