DTM (1/24): Fahrzeugaufbau

Der Aufbau eines Slotcars für die Rennserie DTM (1/24) am Beispiel des Audi A4 DTM (Revell)

 


Die notwendigen Bauteile zum Aufbau der Karosserie.

 


Sämtliche Bauteile des Unterbaus werden verklebt.

 


Die Karosserie wird aus allen Teilen zusammengeklebt (auch die hinteren seitlichen Splitter, hier im Bild noch nicht verbaut).

 


Erst dann wird die Karosserie mit einem Schleifgerät wieder entkernt. Die Vorgehensweise hat sich bewährt, da sämtliche Anbauteile richtig positioniert sind.

 


Nach dem entfernen der Bodenplatte sind die unteren Seitenwände des Audi etwas labil. Hier muss aus Eigenbaumaterial (0,5mm ABS-Platte) eine zweite Wand eingebaut werden. Auch die Verbreiterung der Karosserie auf 82mm sollte nach dem Einbau der Seitenwand erfolgen. Zum Einbau einer Verbreiterung gibt es paar Bilder weiter unten eine Erläuterung.

 


Nach Montage der Karosseriehalter ist die Karosserie bereits bereit zur Lackierung.

 


Hier wurde ein Schöler Striker 55 Fahrwerk ohne Motorausschnitt verwendet. Das Spurzahnrad ist hier noch als 42er ausgeführt. Ab der Saison 2015 ist die Übersetzung auf 12/44 festgelegt.

 


Um die Verbreiterungsstreifen aus ABS-Platte 0,5mm auf Position zu halten, wurde eine Vorrichtung erstellt.

 


Die Radhäuser der Karosserie wurden etwas (ca. 1mm) vergrössert (ausgeschliffen) und die ABS-Streifen auf der Vorrichtung mittels Klebeband positioniert. Die Innenflächen der Radhäuser wurden dann mit etwas Stabilit-Express eingestrichen und die Karosserie anschliessend wie im Bild dargestellt fixiert.

 


Das Ergebnis nach dem einkleben der Verbreiterungen. Hier ist das Fahrzeug noch mit dem ursprünglich vorgegeben Interieur ausgestattet. (Ab der Saison 2015 ist nur noch eine tiefgezogene Lexanplatte mit Fahrerkopf vorgeschrieben, siehe Bilder weiter unten)

 


Und nochmal die Ansicht von oben. Nun beginnt der Beschnitt (bzw. Ausschleifen) der eingeklebten Verbreiterungen.

 


Die exakte Breite der Karosserie wird in einem letzten Arbeitsschritt durch abschleifen der Aussenkanten eingestellt.

 


Wie bereits erwähnt macht es Sinn, diese Verbreiterungsarbeiten bereits an der unlackierten Karosserie durchzuführen.

 


Beim Audi darf der Überrollkäfig selbst erstellt werden. Der im Bausatz enthaltene Käfig ist leider viel zu schwer für den Einsatz in einem Slotcar. Das Interieur besteht aus einer tiefgezogenen Lexanfolie mit einem aufgesetztem Fahrerkopf aus Vollmaterial.

 


Der Überrollkäfig wird mit dem Lexaninterieur verbunden.

 


Das Lexaninterieur wird von unten in die Karosserie geklebt, die Lichtanlage verbaut und die Karosserie mit Gewichten auf ein Gesamtgewicht von 62 Gramm gebracht. Hierzu dürfen Zusatzgewichte auf den Karosseriehalter hochkant stehend angebracht werden (Im Bild aus Messing ca. 5g links und rechts).

 


... nun bereit für spannende Rennen in der Saison 2018 auf den Rennbahnen der Region.